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Emilie Reinbeck

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Romane

 
Unter dem Titel "Emilie Reinbeck" brachte Hertha Koenig im Jahre 1913 ihren ersten Roman bei dem renommierte S. Fischer Verlag in Berlin heraus. Der Roman erzählt die Geschichte der ältesten Tochter einer bürgerlichen Familie im Schwaben des beginnenden 19. Jahrhunderts. Dieser erste Roman hatte die Autorin auf eine Nebenspur ihrer - in diesem Falle mütterlichen - familiären Herkunft geführt; sie war die Urgroßnichte jener Romanheldin, die durch ihre Verbindung mit dem »schwäbischen Dichterkreis« um Justinus Kerner, vor allem aber mit dem zeitweise hierzu gehörenden, unglücklichen Dichter Nikolaus Lenau nicht unbekannt geblieben war.
In "Die kleine und die große Liebe", erschienen 1917 beim S. Fischer-Verlag in Berlin, beschreibt Hertha Koenig den Lebensweg eines jungen Mädchens. Auf ihrer Suche nach einem Sinn bewegt sich Anna, die einzige Tochter des Hauptmanns Helhusen und seiner Ehefrau Sophie, durch Höhen und Tiefen des Erwachsenenwerdens. Handlungsort des Romans ist die norddeutsche Heidelandschaft mit ihren oft verschlossenen Menschen, von denen Anna wenig Verständnis erfährt.
Bereits im Untertitel gibt sich "Der Fährenschreiber von Libau als eine »Familiengeschichte« zu erkennen. Die epische Durchführung dieser erzählerischen Intention geschieht jedoch auf eine kunstvolle, gewissermaßen zweigleisige Weise. Während die erste, den größeren Teil des Romans ausfüllende Handlung erst am Ende in die unmittelbare Umwelt jener Persönlichkeit hineinführt, deren Lebenslauf und Lebenswerk das eigentliche Herzstück der eigenen »Familiengeschichte« bilden sollte, stellt nur der zweite Teil, der lediglich das letzte Drittel des Buches umfaßt, die unmittelbare Familienbeziehung zu der Autorin selbst her. Denn es ist ihr Großvater Leopold Koenig, der russische »Zuckerkönig« aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, der im Mittelpunkt des im engeren Sinne »historischen« letzten Kapitels steht. Zusammengehalten werden beide Teile durch die Gestalt eines einzigen Erzählers, dem die vier ersten Kapitel, welche von seiner eigenen Familiengeschichte berichten, in den Mund gelegt werden, der aber erst im fünften, in die Zeit »um 1880« verlegten und somit in seiner eigenen Lebenszeit spielenden Kapitel in der Ich-Form weiterzuerzählen beginnt. "Der Zuckerkönig" wird übrigens unter dem Hauptpunkt "Hertha Koenig" näher behandelt.

AmazoneEmilie Reinbeck

   
   
 
     

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