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 Rilke und Picasso
 

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Rilke

Die Fünfte Elegie

Rilke auf Gut Böckel

Phia Rilke

 
Picasso

 

 

 

Die Fünfte Elegie

Frau Hertha Koenig zugeeignet

Wer aber sind sie, sag mir, die Fahrenden,
diese eim wenig Flüchtigern noch als wir
selbst, die dringend von früh an wringt ein
wem, wem zu Liebe
niemals zufriedener Wille? Sondern er wringt sie,
biegt sie, schlingt sie und schwingt sie,
wirft sie und fängt sie zurück; wie aus geölter,
glatterer Luft kommen sie nieder
auf dem verzehrten, von ihrem ewigen
Aufsprung dünneren Teppich, diesem verlorenen
Teppich im Weltall.
aufgelegt wie ein Pflaster, als hätte der Vorstadt -
Himmel der Erde dort wehe getan.

Und kaum dort,
aufrecht, da und gezeigt: des Dastehns
großer Anfangsbuchstab..., schon auch, die stärksten
Männer, rollt sie wieder, zum Scherz, der immer
kommende Griff, wie August der Starke bei Tisch
einen zinnenden Teller.

Anfang der Fünften
Duineser Elegie (1923)

RilkeRilke auf Gut Böckel

Rainer Maria Rilke

Rainer Maria Rilke

 

 

 
     

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